Ein gutes Beispiel für den sinnvollen Einsatz von Parfüm habe ich gerade exemplarisch neben mir sitzen. Wie ihr wisst, reagiere ich eigentlich absolut allergisch gegen den Missbrauch von Parfüm, wenn die Verwendung nicht wirklich begründet ist. Ich bin gerade seit einigen Stunden im ICE und habe einen relativ guten Start gehabt. Gut, die Geschichte mit den Rauchern und der Rolltreppe kann man vernachlässigen, wenn man sich damit vernünftig auseinandergesetzt hat, so wie ich es hier mit dem Beitrag im IchDoof Weblog getan habe. Wenn Menschen auf Reise sind, haben sie nicht immer die Möglichkeit, auf ausreichend Hygiene zu achten. So packt manch einer gerne seine Wurst mit der gleichen Hand an, mit der er vor wenigen Minuten noch eine fremde Türklinke heruntergedrückt hat, die viele andere ebenfalls schon mit ihren dreckigen Fingern angefasst haben. Und das Menschen schmutzig sind, darauf brauche ich ja nicht näher einzugehen. Meiner Meinung nach erinnert mich der Geruch gerade an Toilette, weil da ein leichter Hauch von brauner Absonderung drin ist. Ehrlich gesagt, möchte ich mir gar nicht vorstellen, weshalb diese Note dort auftaucht, weil mich die besagte Person angepackt hat, um den Platz neben mir mit aller Gewalt einzunehmen. Und ich möchte nicht wissen, in was für ein Mist der Typ zuvor gebadet hat, da die nächste Dusche über fünf Stunden entfernt ist. Nur eins möchte ich festhalten, bei solchen Sonderfällen finde ich den Einsatz von Parfüm ok, um den ekeligen Geruch zu überdecken. Denn jetzt komme ich mir auf unbestimmte Zeit so vor, als ob ich in einer viel frequentierten Toilette sitze, ohne in der unteren Gegend wirklich Druck zu verspüren.
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