Im Januar habe ich anfangs viele Fotos mit der Canon Festbrennweite 50mm 1,4 geschossen. Die Lichtstärke macht viel aus, weil ich Outdoor nicht unter den kontrollierten oder anpassbaren Bedingungen eines Studios arbeite und daher oft bei schwierigem Licht agiere. Schnee und Regen ist ein anderes oder weiteres Kapitel. Mit der Zeit habe ich aber wieder gemerkt, dass ich gerne viel mehr „Dinge“ auf einem einzigen Foto festhalten möchte, und bin zu meiner eigentlichen Leidenschaft zurückgegangen und habe die letzten Tage fast nur noch mit dem Sigma Weitwinkel 10-20mm 4/5,6 fotografiert. Die Lichtschwäche habe ich in Kauf genommen. Denn eigentlich will ich im Bild sowieso möglichst viele Objekte scharf haben, wenn ich unterwegs Tourist spiele und mal nicht künstlerisch auf voller Stufe geschaltet bin. Die alt gewordene EOS 350D liegt seit einiger Zeit in der Schublade und ist seit dem ersten Einsatz der Canon EOS 7D mehr oder weniger arbeitslos geworden. Ein Versuch zur Nutzung oder zum Einsatz als zweiten Body hat sich nicht bewährt, nachdem ich es bei meinem Aufenthalt in Hamburg praktisch versucht habe. Denn Outdoor schnell mal die Objektive zu wechseln, ist nicht immer problemlos möglich, was einen zweiten Body zur Abdeckung verschiedener Brennweiten ohne den Einsatz eines Mega-Zooms durchaus sinnvoll erscheinen lässt. Hinterher habe ich während der Kontrolle auf dem Computer gemerkt, dass mir während des Shootings die unscharfen Bilder auf dem kleinen Display der 350D nicht derart aufgefallen sind, wie ich sie im etwas größeren Monitor der 7D sicher erkannt hätte. Die letzten Tage hatte ich daher nur eine einzige Kamera mitgenommen. Und da es doch noch ziemlich kalt ist, um im Freien die Objektive zu wechseln, beschränkte ich mich beim Packen der Tasche bisher nur auf die Objektive Canon 50mm und Sigma 10-20mm. Die Festbrennweite könnte ich jedoch eigentlich auch Daheim lassen, da ich sie kaum verwende. Aber als Backup für entferntere Motive oder den künstlerischen Einsatz der Unschärfe ohne die Verzerrungen des Sigma Weitwinkels sicher nicht unsinnig. Um diesen Beitrag noch weiter zu verwässern, will ich dann auch zum Thema schlechte Witterung etwas schreiben. Ich fotografiere manchmal auch bei Regen. Allerdings vertraue ich nicht darauf, dass die Canon EOS 7D gegen äußere Einflüsse abgedichtet ist, weshalb ich immer eine durchsichtige Tüte dabei habe, die ich am Ende aufgeschnitten habe, sodass sie vorne und hinten eine Öffnung besitzt, wo auf der einen Seite der Sucher und auf der anderen Seite das Objektiv rausguckt. Denn keins meiner Objektive ist, soweit ich weiß, gegen Staub oder Regen abgedichtet. Ich habe nämlich nur die günstigste Variante des 70-200mm 4/L.
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