Mit Thalys für ein Tag in Paris

Nach ein paar Tagen Pause von meinem Tagesausflug nach Paris bin ich wieder hier im IchDoof Weblog angekommen. Zumindest wenn ich gleich meinen Bio Kaffee von Tchibo trinke. Die Fahrt mit dem Thalys nach Paris war toll, ich bekam sogar was zu trinken und zu essen: Allerdings war das Abendessen leider kalt, obwohl es Fleisch und Kartoffeln gab. Also lohnt sich der Aufpreis für den Comfort nicht, denn für das Geld kann man sehr gut in Paris essen gehen und man hat dann sogar die große Auswahl der kulinarischen Spezialitäten. Ich hatte einen breiten Einzelsitz im Thalys (am Fenster) und hatte daher keinen störenden Nachbarn neben mir: Konnte die Fahrt relativ ruhig genießen. Immerhin habe ich vorher (vor Aufregung?) kaum geschlafen. Die Hauptstadt von Frankreich war innerhalb dieser wenigen Stunden nicht vollständig abzuarbeiten. Deshalb habe ich mich mit dem Bereich um den Eifelturm und dem Louvre begnügt. Einige Bilder von “One Day In Paris” (nicht zu verwechseln mit One Night in Paris) findet ihr in meinem neuen Photostream bei flickr: Habe sogar eine neue flickr Gruppe namens “My Day In Paris” erstellt, um mit dem Pool etwas Platz für Bilder zu schaffen, die von Leuten wie mir stammen, die nur für ein Tag in Paris waren. Leider hat es nicht geschneit und auch der Schnee war nur an wenigen Stellen noch zu sehen. Trotzdem sind ein paar nette Bilder in Paris entstanden. Ich war ständig zu Fuß unterwegs und habe gemerkt, dass die Luftverschmutzung (durch Abgase der Fahrzeuge) ähnlich stark wie in London ist: ÖPNV konnte ich mir aber nicht mehr leisten. Wer nur für ein Tag in Paris ist, sollte sich spezialisieren, statt zu versuchen, alles sehen zu wollen: Das hat bei mir geklappt. Am Ende war ich sogar eine Stunde zu früh am Bahnhof und habe eine Weile frieren müssen: Daher fand ich das kalte Abendessen im Thalys nicht wirklich toll. Außerdem hat mir die Stewardess im Zug das Brötchen auf den Tisch gepackt, was aus hygienischen Gründen total blöd ist. Bei der Hin- und Rückfahrt gab es jeweils fast eine Stunde Verspätung. Also habe ich auf der Strecke insgesamt mehr als 2 Stunden verloren: Von wegen Hochgeschwindigkeit. Vielleicht hätte ich dann sonst etwas mehr von Paris gesehen. Ich wünsche euch heute kein frohes Fest (das macht doch jeder), aber dafür hoffe ich bereits jetzt auf ein schönes neues Jahr.

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