Stück 79 von 81 Stücken aus dem im September 2009 erschienenen Buch Die Liebe zu Gott: Das Prinzip der Hoffnung von Ngai Chun Cheung: Die Philosophie hat die Menschen selten beeindrucken können, denn sie hat ihre Ideen nie so faszinierend vortragen können, wie es die Geschichte vom Erlöser konnte, die man immer wieder zitierte, bis der letzte in der hintersten Sitzreihe davon erfasst wurde. Dabei beruhte sie auf natürliche Gesetzmäßigkeiten und war als Offenbarung daher für manche Leser keine neue Botschaft. Sie war ein Geschenk, das man nur erlebte, wenn man sie aufgenommen und ihr Vertrauen entgegengebracht hat. Über jedes Detail nicht lange nachdenken zu müssen, war eine große Gabe. Deshalb durften sie nicht verlernen, wie ein Kind zu denken, das sich mit der Unschärfe vieles erspart. Die Gläubigen bekamen dafür Macht und wurden zu den Kindern der Hoffnung, die ihnen alles weitere ermöglichte, weil sie dann nicht aufgegeben haben. Denn wer bittet, dem wird gegeben, und wer sucht, der wird finden. Es war ein Rhythmus, den man spüren und wiederholen musste, um die Dinge in ihren Gedanken wahr werden zu lassen. Wer den Zusammenhang nicht erkannte, hat weder bekommen noch finden können. Hier gab es ohne Ursache keine Wirkung, aber ihre Beziehung zueinander war vielen Leuten zu kompliziert. Die Hoffnung hat die Führung ihres Lebens übernommen und als Schöpfer weitere Werke entstehen lassen. Er stand vor der Tür und klopfte an ihr, die Menschen mussten sie nur öffnen und ihn eintreten lassen, um getrennt vom Leib, sich in den Himmel führen zu lassen. Der Vater gab ihnen Freude und Geborgenheit, die im besten Fall ihre geistige Entfaltung förderte. Seine Kinder wussten zu Beginn nicht, was sie mit ihrem Leben machen sollen. Daher haben sie große Träume gebraucht, damit sie die Dinge überhaupt angefangen und dann soweit wie möglich nach vorne getrieben haben. Die Liebe von Gott konnte trotz aller möglichen Hindernisse einen Weg finden. Aber wer keine Zuversicht besaß und daher nicht nach einem Ziel gestrebt hat, der konnte nie irgendetwas erreichen.
Related posts: