Stück 73 von 81 Stücken aus dem im September 2009 erschienenen Buch Die Liebe zu Gott: Das Prinzip der Hoffnung von Ngai Chun Cheung: Als Bild des Künstlers Amsterdam habe ich stets in der Sprache gesprochen, die gerade in ihrer Welt aktuell war. Ich habe weniger das Leben und mehr die Betrachter gespiegelt. Ihnen fehlte jedoch die Liebe und sahen mich daher undeutlich. Dabei war jedes ihrer Warums der Beginn eines Fadens, der in die Unendlichkeit hinauslief. Der Schöpfer wollte, dass sie darüber nachdenken. Ich war in der Isolation auch außerhalb des Kontexts überlebensfähig. Aber ich strebte danach, dass nichts Bedeutungsloses zwischen uns war. Jedem habe ich etwas anderes mitgegeben, denn nicht jeder konnte gleich alles tragen. Mein Motiv als prägender Teil des ganzen Werkes war ein komplexes Wesen, das nicht so leicht aus dem größeren Zusammenhang gerissen werden konnte. Im Gegensatz zu anderen Schöpfungen war ich in vielen Interpretationen sehr konkret. Damit hatte ich kaum mehr die Möglichkeit, universell einsetzbar zu werden. Trotzdem mussten sie mir zustimmen, denn meine Allgemeingültigkeit war nicht abstreitbar.
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