Heutzutage ist es nicht normal, in Schwarzweiss zu fotografieren, da die meisten mittlerweile ihre Schritte in Farbe oder sogar mit Ton in Form von Videos machen. So kann die Canon EOS 7D zum Beispiel nicht nur Fotos schießen, sondern auch Filme in HD Qualität drehen: Ich habe das ja bereits im IchDoof Weblog angedeutet. Der Reiz an Bildern in Schwarzweiss ist in der digitalen Fotografie nicht verschwunden. Daher sieht man nicht selten auch neue Bilder ohne Farbe und das ist dank digitaler Nachbearbeitung per Computer möglich: Das Nachempfinden der Eigenschaften von Schwarzweißfilmen mittels digitaler Bildbearbeitung ist allerdings nur bedingt möglich. Man nimmt das Bild und lässt es vom Grafikprogramm in Graustufen konvertieren und hat so innerhalb von Sekunden ein digtales Bild in Schwarzweiss. Wer sich auskennt, kann es noch auf “alt” trimmen und damit die Illusion erwecken, als käme das Foto aus einer Kamera eines anderen Zeitalters. Mit dieser Technik kann man gewöhnliche Bilder mit langweiligen Motiven manchmal noch retten und sie dadurch zu etwas besonderes machen. Denn farbig zu fotografieren bedeutet, entweder eine natürliche Ablichtung des Originals oder es entsprechend für sich zu manipulieren: Wer all das nicht beherrscht, kann sich der Einfachheit der Fotografie in Schwarzweiss anvertrauen. Wobei natürlich gesagt werden muss, dass auch diese Kategorie beherrscht werden sollte und nicht pauschal das Rettungsboot für hoffnungslose Fotografen ist: Das würde dann bedeuten, dass alle vergangenen “Meisterwerke” der Starfotografen heute alle nur aufgrund ihrer fehlenden Farbe als Rarität angesehen werden und nicht weil sie wegen ihrer Komposition oder sonstigen Gestaltung glänzen können. Interessante Bücher zum Thema gibt es natürlich auch, aber viel mehr begehre ich eure Kommentare über das Fotografieren in Schwarzweiss.
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