Nachtaufnahmen mit Einbeinstativ

Vor einigen Minuten war ich noch in der Beethovenstadt Bonn und der Domstadt Köln unterwegs, um mit meinem kompakten Manfrotto Einbeinstativ und der Canon EOS 7D Spiegelreflexkamera mit dem Ultraweitwinkel Objektiv etwas Streetfotografie in der dunklen Nacht zu betreiben: Gut, die Beleuchtung der Schaufenster und die Laternen der Straße haben geholfen, die ISO Werte nicht übermäßig strapazieren zu müssen (wobei die Canon EOS 7D das gut verträgt). Außerdem hat es etwas geregnet (weshalb ich zusätzlich einen Regenschirm mitnehmen musste), was die Landschaft von übermäßig störenden ”Zivilisten” freigehalten hat. Ich will hier für Anfänger gar keine Anleitung, Einleitung oder Einführung in die Nachtfotografie mit einem Einbeinstativ machen, weil ich dazu stehe, dass man es selbst ausprobieren muss (Spielen ist der leichteste Zugang zur Fotografie), um den besten Weg für sich herauszufinden (besonders wenn man es als Kunst bezeichnen will). Dennoch möchte ich euch hier im IchDoof Weblog kleine Anregungen geben, um mit dem Einbeinstativ in der Dunkelheit verwacklungsfreie (und damit scharfe) Bilder zu produzieren. Die meisten Fotografen schwören für solche Situationen auf Dreibeinstative, weil dort nichts mehr wackelt, wenn die Beine den Boden berühren. Jetzt kommen wir zu den Vorteilen und Nachteilen. Aber einige möchten mobil sein oder haben nicht die Möglichkeit, um ein großes Stativ aufzubauen (zum Beispiel im Kölner Dom ist es ohne Erlaubnis verboten), und hier kommt ein vergleichsweise sehr mobiles Einbeinstativ ins Spiel. Der Fotograf und das Einbeinstativ bilden zusammen ein Dreibeinstativ, zumindest mit viel Ruhe seitens des auslösenden Menschen hinter der Kamera: Wer zittert, weil er Angst vor wilden Tieren in der Nacht hat, kann wie ich ein Tierabwehrspray in seiner Tasche haben. Ich habe zwar ein altes Stativ mit drei Beinen, aber ich benutze es nur für Indoor-Aufnahmen, weil ich Outdoor schnell sein will und nicht die Ausrüstung auf- und abbauen muss, denn für einen Assistenten (oder Praktikanten, der mir dabei hilft) bin ich nicht wichtig genug. Die verwendete Ausrüstung zur Erstellung der in diesem Beitrag verlinkten Bilder zum Thema Nachtaufnahmen mit Einbeinstativ lautet: Canon EOS 7D, Sigma 10-20mm (Made in Japan) und Manfrotto 680B mit Manfrotto 234RC Neigekopf für Einbeinstative (Made in Italy).

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