Stück 288 von 463 Stücken aus dem im Februar 2008 erschienenen Buch Skizzen auf Toilettenpapier von Ngai Chun Cheung: Ich könnte mich, da wir uns nur ohne Ahnung sicher durchs Leben bewegen, in den andauernden Entdeckungen verlieren, mich am liebsten verirren und mit dieser Ahnungslosigkeit, die eine Täuschungsabsicht eines Lügners ausschließt, leben, denn der Schluss ist viel zu absehbar, ich kann dieses Ende sogar nach Belieben beschleunigen, nur leider nicht verzögern. Viel mehr vermag ich jetzt zu fallen, um daraufhin wieder aufzustehen, hasse, um wieder zu lieben, und erblinde, um zu sehen, um den seltenen Sonnenuntergang mit geschlossenen Augen auf meiner Haut zu spüren.
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