Stück 282 von 463 Stücken aus dem im Februar 2008 erschienenen Buch Skizzen auf Toilettenpapier von Ngai Chun Cheung: Tauben kämpfen um das panierte Fleisch, trauen sich bis an den Tisch heran, bezeichnend für die nicht vorhandene Stärke der nicht mehr angsteinflößenden Menschen, während Artgenossen sich noch um den Knochen zanken, wartet eine strategische Gruppe sitzend auf den Rückenlehnen bereits auf den nächsten Bissen. Die vielen Häuser um mich rum, lange nicht mehr hoch geschaut, selbst dort oben bleibt die Architektur im Bild, der Mensch hat überall seinen Stempel aufgedrückt, auch schon alleine durch seinen nicht alles erkennenden Blick, und mit zunehmender Geschwindigkeit, lacht sich dieser mit einer mutmaßlichen Sinngebung einen Realitätsverlust an. Es gibt nur diese eine reizende Natur, selbst wenn wir sie nicht als solche hinnehmen, selbst wenn wir zwischen Häusern springen, um diese Flüsse dazwischen zu überwinden, ein Alien würde es als eine solche bezeichnen, wenn es als aufmerksamer Tourist hier her kommen und diese Landschaft sehen würde. Die Menschen, die vielleicht erblinden müssen, um die Wahrheit zu erkennen, sehen nicht ein, dass auch sie zu dieser Natur gehören, sind mit ihrem Bewusstsein vermeintlich etwas absolut anderes, sehen Sachen wie sie sind und nicht wie sie sein sollten, zerstören angeblich diese Natur, vielleicht weil sie vermeintlich auch nichts mehr daraus beziehen müssen, aber in Wirklichkeit treiben sie die Entwicklung nur weiter voran, Zerstörung ist das nicht, Wind in den Segeln der Evolution ist das, ermöglichen eine andere Natur, anderes Leben, selbstverständlich nicht unseres Leben, man kann keine unbefristete Haltbarkeit verlangen, das wäre als eine maximale Beeinträchtigung nicht angemessen, schon gar nicht mit diesem labilen Material. Wir sollten, wenn wir ehrlich sind, auch nicht das Ende der Entwicklung, dieser Geschichte sein, der Mensch hat diese Schönheit, die nicht nur aufgrund ihrer Seltenheit entzückt, nicht verdient, und als ein besorgter Vater würde ich es auch nicht zulassen, die eigene, erste und letzte Tochter solchen Barbaren in die leeren Hände zu geben, die jenseits der Grenzen leben. Länder verzweifeln am unnatürlichen Klimawandel, nehmen den Mexikanern sogar ihre Tortillas weg, der Mais kommt gut als eine regenerative Energie, füllen leere Tanks und nicht Mägen damit, lieber mit dem Bonzenauto fröhlich, aber vor allem schnell zum Strand fahren und als Fragen und Antworten enthaltenden Hund die Luft mit dem eigenen Duft markieren, ist doch viel schöner und nennt sich anscheinend Spaß. Die wirbelnden Tauben kloppen sich um die Reste, während meine Mitmenschen nun wie Geier auf einen freien Platz in der Sonne warten, um ebenfalls einen Blick zu erhaschen, den sie leider nur zur visuellen Befriedigung nutzen, statt diese Bilder als einen Zugang zur Ergründung der vielen Abgründe zu verwenden.
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